Petition für den Erhalt der Klimaschutzzone Pergolenviertel

Am Samstag, den 14. September 2013 haben wir das Gebiet der Kleingärten und angrenzenden Grünflächen zwischen Alte Wöhr und Hebebrandstraße, das sog. Pergolenviertel, zur Klimaschutzzone erklärt, weil dieses reich und vielfältig mit Pflanzen bewachsene und von Tieren bewohnte Areal von der Zerstörung durch eine Wohnbebauung bedroht ist.

Anschließend hatten wir eine online Petition auf unserer Webseite gestartet, die im Laufe der Zeit von rund 300 Menschen unterschrieben wurde.

Erhalt von Kleingärten ist nicht bloß Eigennutz, sondern Natur- und Klimaschutz

Uns ging es mit unserem Protest von Anfang an um den Klimaschutz und die ökologische Bedeutung des Planungsgebietes „Pergolenviertel“. Wir handeln nicht aus purem Eigennutz, wie uns das mancher schon unterstellt hat, sondern wir setzen uns für den Erhalt der über Generationen gewachsenen Natur ein und fühlen uns auch für das Wohlergehen aller Bürger mitverantwortlich. Eigentlich wäre es die Aufgabe der Politiker und der zuständigen Behörden, für die, für alle Bürger wichtige Rettung dieser Grünflächen tätig zu werden. Aber man bebaut und versiegelt wieder einmal eine große grüne Fläche. Und selbst da, wo nicht gebaut wird, planiert man einfach eine inzwischen hundertjährige Gartenkultur mit alten Bäumen, Hecken und unzähligen wertvollen Pflanzen. Übrig bleibt eine öde Fläche mit schwarzer Erde. Wir fragen: Wo bleibt das grüne Hamburg?

Die Bauplanungen des Senats und des Bezirks Nord stehen in einem krassen Widerspruch zu den Ergebnissen des stadtklimatischen Gutachtens von 2012. Für den Zeitraum 2010 bis 2050 wird mit einer annähernden Verdoppelung von Hitzetagen gerechnet. Die Kleingartengebiete sind in diesem Gutachten als „Grünflächen mit hoher bis sehr hoher stadtklimatischer Bedeutung“ gekennzeichnet, die erhalten bleiben sollen. Mit der Bebauung wird eine Brücke zwischen den Hitzeinseln City Nord und der Wohnbebauung in Barmbek geschaffen. Besonders bedenklich sind diese Planungen auch angesichts der Nähe des Barmbeker Krankenhauses. Ohne Notwendigkeit soll auch sämtliches Grün in den 150 Parzellen zerstört werden, die sich jetzt in den sechs Hektar befinden, wo später Dauerkleingärten geplant sind.

tl_files/eden/stiftung_mitarbeit_logo.pngUnsere Aktivitäten rund um die Klimaschutzzone (Eröffnung und Petition) für wurden durch die Stiftung Mitarbeit finanziell unterstützt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken!

Unser nächster Termin

17.07.2016 Offenes AG-Treffen Ort ? (17:00 - 19:00)

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